Endstation Halbfinale

Endstation Halbfinale
Vor 2.207 Zuschauern verliert der TSV Steinbach gegen den SV Wehen Wiesbaden im Hessenpokal Halbfinale mit 1:5. Die Hausherren konnten eine frühe Führung nicht weiter ausbauen und so kam der Drittligist aus der Landeshauptstadt mit einer effektiven Chancenverwertung zum Finaleinzug.
 
Den besseren Start erwischte der SV Wehen Wiesbaden. Stürmer Manuel Schäffler hatte in der vierten und siebten Minute gleich zwei Torschüsse. Steinbach zeigte sich davon aber wenig beeindruckt. In der 16. Minute scheiterte Timo Kunert am Gästekeeper. Nur 120 Sekunden später überwand Sascha Marquet den Schlussmann des Drittligisten. In der 23. Minute fand Timo Kunert den Steinbacher Stürmer Sargis Adamyan mit einem Freistoß. Der Kopfball des Armeniers verfehlte das Tor nur knapp. Marc Lorenz scheiterte nur 60 Sekunden später an Frederic Löhe, ehe Markus Kolke einen Kopfball des Torschützen in der 32. Minute entschärfen konnte. Nachdem Maurice Müller einen Pass von Sargis Adamyan nur um wenige Schritte verpasst hatte, bekamen die Gäste das Spiel vollends in den Griff. Zuerst köpfte Kevin Pezzoni nach einem Freistoß über die Latte, aber wenige Aktionen später machte es Jules Schwadorf besser und glich in der 42. Minute aus.
 
Der SV Wehen Wiesbaden kam schwungvoll aus der Pause und erzielte nur 180 Sekunden nach Wiederanpfiff die Führung durch einen sehenswerten Schuss von Steven Rupprecht. In der 58. Minute stand dann Kevin Pezzoni goldrichtig und bugsierte einen Abpraller ins Tor. Der Widerstand der Hausherren war nun endgültig gebrochen und so spielte der Drittligist die Partie souverän zu Ende. Manuel Schäffler schob nach einem Solo zum 4:1 ein, ehe der eingewechselte Sebastian Mrowca den Endstand aus 16 Metern sicherstellte. Die letzten sieben Minute verbrachte der TSV Steinbach nach einer Ampelkarte gegen Nikola Trkulja in Unterzahl.


 
TSV Steinbach – SV Wehen Wiesbaden 1:5 (1:1)
Tore: 1:0 (18.) Sascha Marquet, 1:1 (42.) Jules Schwadorf, 1:2 (48.) Steven Rupprecht, 1:3 (58.) Kevin Pezzoni, 1:4 (79.) Manuel Schäffler, 1:5 (81.) Sebastian Mrowca.
Wehen Wiesbaden: Kolke – Funk, Dams, Rupprecht, Mintzel – Schwadorf (70. Mayer), Andrich (63. Mrowca), Blacha, Pezzoni, Lorenz (81. Müller) – Schäffler.
Steinbach: Löhe – Kunert, Herzig, Reith, Strujic – Trkulja, Bisanovic (79. Kulikas) - Müller (76. Tahiri), Marquet – Dulleck (62. Burgio), Adamyan.
Gelb/Rote-Karte: Nikola Trkulja (83.)
SR: Julian Weickenmeier (Frankfurt) – Zuschauer: 2.207

Bilder © Nick Fingerhut.
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