Schwere Aufgabe bei Jungteufeln

Schwere Aufgabe bei Jungteufeln
Nach zwei absoluten Topspielen, steht für den TSV Steinbach am Samstag, den 4. März, das Auswärtsspiel bei der U23 des 1.FC Kaiserslautern an. Der bisherige Spielplan birgt die Gefahr die Partie als vermeintlich leichte Aufgabe anzusehen, was spätestens nach dem deutlichen 4:1-Erfolg der Jungteufel beim FC Homburg ins Reich der Fabel zurück gewiesen werden kann. Die Ergebnisse der Regionalliga Südwest beweisen wöchentlich wie ausgeglichen die Liga besetzt ist. Der Anstoß im Fritz-Walter-Stadion findet um 14 Uhr statt. Schiedsrichter der Begegnung ist Patrick Laier (Baiertal).

Auch TSV-Trainer Matthias Mink sieht eine schwere Partie vor seinem Team: „Wir spielen gegen eine U23-Mannschaft, die sicherlich eine hohe fußballerische Qualität hat. Das konnten sie zuletzt im Spiel in Homburg unter Beweis stellen. Wir treffen auf eine andere Mannschaft als noch im Herbst. Die Spieler haben seitdem an Erfahrung und Qualität hinzugewonnen. Die Lizenzmannschaft tritt bereits am Abend vorher an, somit ist die Begegnung mit dem U23-Team, wie häufig, eine Wundertüte. Man weiß nicht wirklich, welche Aufstellung und Spieler einen letztendlich erwarten.“

Am vergangenen Samstag bezwang der TSV Steinbach erstmals in dieser Saison einen  der großen Drei der Liga. Da sowohl Mannheim, als auch Elversberg und Saarbrücken gepatzt haben, konnte die Mink-Elf den dritten Rang erobern und den Rückstand auf das Spitzenduo auf fünf und sechs Zähler reduzieren. Der TSV hat zudem jeweils ein Spiel weniger bestritten. Vor allem Patrick Dulleck tat sich mit einem Doppelpack gegen seine ehemaligen Kollegen besonders hervor. Am Mittwoch wurde Dulleck deshalb auch zum „Spieler der Woche“ aller fünf Regionalligen bekannt gegeben. Wie gegen die SVE, werden auch beim Auswärtsspiel auf dem Betzenberg wieder Daniel Engelbrecht, Andre Mandt (beide Reha) und Kapitän Nico Herzig (Oberschenkel-Verletzung) fehlen. Neu im Lazarett ist Maurice Müller, der nach seiner Auswechslung gegen Elversberg mit Schulterproblemen aussetzten muss. 

Die U23 der Roten Teufel durchbrach zuletzt einen fünf-Spiele-andauernden Negativ-Lauf. Das 4:1 in Homburg überraschte viele Experten nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Art, wie es herausgespielt wurde. Obwohl sich Christian Kühlwetter eine Gelbsperre eingehandelt hat, wird diese Lücke wahrscheinlich hochkarätig aus dem Zweitliga-Kader gefüllt, da der FCK bereits am Freitag bei Dynamo Dresden antritt. Vor allem Stürmer Robert Glatzel, der mit zwölf Toren aus 15 Spielen die interne Torjäger-Krone der U23 trägt, könnte nach Kurzeinsätzen bei den Profis ins Nachwuchsteam zurückkehren. Zuletzt ersetzten Nils Seufert, Michael Schindele, Sebastian Jacob und Zweitliga-Leihgabe Max Dittgen den Torjäger glänzend.

Die Partie am Samstag ist zudem das erste Heimspiel der Lauterer im Jahr 2017. Wie immer, bestreitet die U23 ihre Heimspiele im WM-Stadion von 2006, dass zwar knapp 50.000 Zuschauern Platz bietet, aber zumeist nur von 350 Menschen bei Regionalliga-Spielen besucht wird. Deshalb kam zuletzt auch eine Diskussion über die mögliche Abmeldung der ältesten Nachwuchsmannschaft auf. Kostengründe wurden schon mehrfach vom Betzenberg vermeldet.

Die Spieler vom FCK II haben sich aber auch zuletzt nicht von alternativen Schauplätzen im Verein ablenken lassen und wollen die zwei-Punkte-Lücke zum definitiv rettenden Ufer so schnell wie möglich schließen. Dem wird der TSV Steinbach alles entgegen setzten, um das Duo Mannheim/Elversberg weiterhin unter Druck setzen zu können. Aber schon das knappe 1:0 im Hinspiel zeigte die Schwere der Aufgabe für Matthias Mink und seine Mannschaft.

Adresse: Fritz-Walter-Stadion, Fritz-Walter-Str. 1, 67663 Kaiserslautern

Bild © Nick Fingerhut.
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